C’è chi dice no!

Mobbing
Il caso di Andrea.

Andrea è contabile nella sede locale di una piccola media impresa estera. Le condizioni di lavoro sono buone e il clima tra i collaboratori di rispetto e stima reciproca. Andrea gode della piena fiducia del personale dirigente.
La situazione cambia con l’arrivo della nuova responsabile area. L’intero personale è tenuto ad aumentare la produzione, le pause caffè sono cronometrate al minuto e gli insubordinati richiamati all’ordine. Andrea ha l’impressione di suscitare in particolar modo le ire della nuova responsabile. Nonostante siano 20 anni che lavora in azienda acquisendo via via maggior esperienza, la responsabile lo critica ripetutamente e molti compiti, finora correttamente assolti, sono affidati ad altri. Mentri tutti sono arrivati a darsi del tu, Andrea è l’unico a cui la stessa si rivolge mantenendo la forma di cortesia, il lei… ogni richiesta e disposizione avviene per iscritto. 
La situazione di Andrea si fa complicata e difficile. Di carattere piuttosto timido non riesce a confrontare la responsabile sull’argomento… amici e parenti gli consigliano di coinvolgere i sindacati, ma Peter ha paura… teme di perdere il lavoro. Deve pagare il mutuo della casa appena acquistata; ed essendo sulla soglia dei quaranta non troverebbe un altro lavoro con facilità… non può permettersi di perdere il lavoro.  
Peter decide di reagire e sceglie l’intervento di un mediatore. 

 

Jutta’s Geschichte.

Jutta hat einen Stellenwettbewerb in einer Gemeinde gewonnen und wird als Sachbearbeiterin in die Verwaltung übernommen. Obwohl keine schriftliche Beschreibung ihrer Aufgaben vorhanden, nimmt sie alle ihr zugewiesenen Arbeiten sorgfältig und gewissenhaft unter die Lupe, darunter protokollieren von Gemeinderatsbeschlüssen, Controlling der Finanzen usw.
Bei einer Routinekontrolle sieht sie, dass ein Beschluss im nachhinein abgeändert wurde und zwar zu Gunsten einer Partei. Da diese Abänderung nicht gesetzeskonform ist, weigert sich Jutta den Beschluss zu protokollieren, sie geht zu ihrem Vorgesetzen (Gemeindesekretär) und macht ihn auf den Fehler aufmerksam. Dieser wimmelt sie ab, dass alles in bester Ordnung sei und im übrigen es nicht in ihren Aufgabenbereich falle zu entscheiden, was richtig oder falsch sei. Nicht zufrieden mit der Antwort geht sie zum Bürgermeister und unterbreitet ihm den Sachverhalt. Dieser meint, es gibt eben Dinge die nur politisch lösbar seien, andere machten es genauso.
Jutta ist empört und weigert sich beharrlich den Beschluss zu unterschreiben. Sie weiß, dass sie im nachhinein haftbar gemacht werden kann, falls sie der Entscheidung zustimme. Nach längerem Überlegen trifft sie eine für sie folgenschwere Entscheidung, sie erstattet Anzeige bei den örtlichen Polizeiorganen. Und damit ist das Feuer auf dem Dach. Obwohl formal richtig gehandelt, wird sie von nun an als Nestbeschmutzerin gesehen, die es gewagt hat, sich gegen die Obrigkeit zu stellen. Wichtige Arbeiten werden ihr entzogen, von ihren KollegInnen wird sie getrennt und ihre Ein-und Ausgänge penibel kontrolliert. Nach einigen Monaten wird Jutta per Einschreiben ein Brief zugestellt, in dem ihr die Verwaltung grobe Verstöße gegen die Arbeitsmoral vorwirft, sie habe ihre Kaffeepausen dazu benutzt, private Dinge zu erledigen und sich länger als nötig in Bars aufgehalten und damit ihre Arbeit in der Verwaltung vernachlässigt zu haben. Um diese Vorwürfe zu bekräftigen, legt man einen Auszug ihrer Ein-und Ausgänge, auf Minuten und Sekunden berechnet, bei. Man droht ihr mit einem Disziplinarverfahren.

In manchen Behörden, in denen die Beschäftigten nicht kündbar sind oder sie nicht versetzen kann, lässt man unliebsame MitarbeiterInnen wissen, daß sie zu nichts taugten, man läßt sie gleichsam am ausgestreckten Arm verhungern.