Forte con i deboli e debole con i forti 3

Dicembre 29, 2008
Locandina - Mi piace lavorare

Locandina - Mi piace lavorare


Mi piace lavorare – mobbing
diretto da Francesca Comencini (2003)

Forse non tutti conoscono il film “Mi piace lavorare” o, forse, tutti lo conoscono, ma oramai è entrato nella buia stanza dell’oblio. Peccato!

Comunque sono certo che chi l’ha visto sarà rimasto attonito di fronte all’umiliantecarriera” (…ho degli incarichi molto importanti e di fiducia per Lei – le parole mielose dell’assistente del responsabile delle risorse umane) che ha avuto l’onore di intraprendere la segretaria capocontabile protagonista del film. E il bello è che il racconto è basato su fatti realmente accaduti. Per chi volesse leggere la trama intera rimando a Wikipedia.

A parte gli effetti disastrosi su psiche e fisico di atteggiamenti mobbizzanti che vengono ben descritti in questo filmato, ciò che risalta, in maniera lenta e silenziosa, è la meschinità da parte di coloro che, ottenuto uno stralcio di potere, lo sfruttano per distruggere dignità e passione di persone valide e motivate e, in questo caso, emotivamente fragili (o ingenui?). Il coraggio dimostrato da questi “vigliacchi” è talmente lodevole che le storie di D’Artagnan, Athos, Aramis e Portos sbiadiscono dinnanzi a tanto valore.

“Ci vuole TANTA forza e TANTA intelligenza per infierire da posizione avvantaggiata su chi è più debole di te, nascondendoti dietro quel po’ di potere insito al tuo “ruolo” puramente aziendale o sociale!” da MANUALE DEI VERMI VIGLIACCHI – Capitolo Forti con i deboli  e debole con i forti. E allora festeggiamo insieme l’arrivo dei nuovi eroi: la classe dei “(im)potenti” senza cuore ne palle (a prescindere dal sesso)!!!

Ma i nostri nuovi eroi non possono farcela se non aiutati e sostenuti (come ben raccontato dal film) dal popolo complice degli SCARAFAGGI: i colleghi d’ufficio. Il loro guardare dall’altra parte e fare finta di niente, sostenendo con il loro silenzio, le azioni umilianti avviati dai loro eroi, significa, avanzare lentamente (strisciando) verso un buon posto nella gerarchia dei nuovi paladini. Grazie a loro l’Ordine dei Vermi Vigliacchi potrà continuare a sfornare animaletti pien di valore e coraggio.

Ma da queste parti, invece, si sussurra:
E’ MEGLIO MORIRE IN PIEDI CHE VIVERE STRISCIANDO!!!


Intrige oder “Angriff ist die beste Verteidigung”

Ottobre 26, 2008


Carl von Clausewitz, preußischer General und Begründer der modernen Kriegsführung hat in seinem Werk “Vom Krieg” folgende Überlegung postuliert: Gehe dem größten entscheidensten Zweck nach, welchen du zu erreichen vermögest, wähle den kürzesten Weg dazu, den du dich zu gehen getraust, das heißt: die Wahl des Zwecks hängt von der individuellen Meinung ab und letztlich von intuitiven Können, was wiederum heißt: Unternimm keine Versuche, ein Problem zu lösen, ohne zur Überzeugung gelangt zu sein es auch lösen zu können. Prüfe gute Ratschläge von Freunden oder Außenstehenden auf seine Konsistenz.

Dafür gibt es eine Faustregel: Frage deinen Ratgeber, ob er seinen Rat ohne Vorbehalt mit sich selbst anwenden würde. Kommt sein Redefluss ins Stocken oder beginnt er zu stottern, dann gehe davon aus, daß der “gutgemeinte Ratschlag” nichts taugt, denn um nochmals Clausewitz sprechen zu lassen, es ist vergebens, daß man einem furchtsamen Menschen einen kühneren Kalkül vormacht, als der seinige ist; für ihn ist der seinige viel wahrer.

Fazit: Mut ohne Überzeugung bringt dich geradewegs in die Hölle.

Gut, aber nun zum praktischen Teil unserer Strategie. Wie wir im vorhergehenden Text (Die Intrige oder der Feind meines Feindes ist mein Freund) gesehen haben, ist es bei Mobbingattacken und Intrigantentum äußerst wichtig sich mit Freunden zu umgeben, denen man Vertrauen kann und die dich schützen.

Aber damit ist es nicht getan, wir brauchen nun einen Plan, um einer Konfliktsituation entgegenzuwirken.

Dazu muß ich mir zuerst einen Gesamtüberblick verschaffen, das heißt:

-  Mit wem habe ich überhaupt Probleme (es können eine oder
   mehrere Personen sein)?
-  Wo liegen diese Konflikte?
-  Wer sind die Personen auf die er zählen kann?
-  Auf wen kann ich zählen (sichere Freunde)?
-  Welche Position nehmen der/die Vorgesetzten ein?
-  Wer verhält sich und bleibt neutral (sehr wichtig)?
-  Habe ich die Möglichkeit den Zeitpunkt der Konfliktaustragung
   zu steuern?
-  Was kann ich beisteuern, um den Konflikt zu entschärfen?

Wenn ich von den vorliegenden Fragen drei bis vier als besonders wichtig erachte, kann ich davon ausgehen, die Lage unter Kontrolle zu haben. Dies ergibt sich aus der Tatsache, daß der Mensch nicht mehr als drei bis vier Beobachtungspunkte gleichzeitig unterhalten kann ohne sich heillos zu verzetteln.

Besonders wichtig ist, daß nicht alle Probleme gleichzeitig ausbrechen oder gleichzeitig zur Lösung drängen.

Sollte es aber trotzdem dazu kommen, bereinigt man den Konflikt auf kürzestem Weg und scheut nicht den offenen Krieg.